Willkommen
Vielen Dank für das Reinklicken bei funtri.ch!
Über Feedbacks sowie Tipps und Tricks rund um den Sport Triathlon freuen wir uns immer...
Trainingslager Tossa de Mar
Liebe Tri Freunde
Dieses Jahr haben wir uns entschlossen mit Eitzinger Sports das Trainingslager auf Spanien zu absolvieren. Trotz eher bescheidenem Wetter konnten wir unsere Radkilometer in den Ausläufern der Pyrenäen (er)(be)fahren. Schwarzgebrannte Teerstrassen führten ab Meereshöhe zu den Pässen (Collformic 1145m, Col de Ravanell 800m oder zum Bergdorf Hilari auf 850m) hoch. Übernachtet wurde im 4 Stern Golden Bahia Hotel in Tossa de Mar. Neben dem reichen Frühstücks -und Abendbuffets gab es auch die Möglichkeit den Hotel internen Wellnessbereich zu benutzen. Alles in allem war es eine gelungene Sache was wir sicher wieder wiederholen werden...
21.04.2010
SM Triathlon Lausanne
Ein neuer Teilnahmerekord verzeichnete dieses Jahr der einzige Stadt-Triathlon der Schweiz in Lausanne. Rund 1800 Athleten massen sich über die Kurz -und Mitteldistanz. Mit am Start war auch dieses Jahr César, supported von Thomas und Sophie, dafür möchte ich mich bei ihnen auch recht herzlich bedanken. Grosses Dankeschön auch an Stéffi für die lauthalse Anfeuerung am über 10% steilen Aufstieg zum Bahnhof hoch... aber nun alles schön der Reihe nach.
Am Mittag 13.30 Uhr bei warmen Temperaturen und klarblauen Himmel ertönte der Startschuss. Wie immer beim Schwimmstart, brennten bei einigen Athleten die Pferde durch. Alle wollen dem Gerangel und Schlägen aus dem Weg gehen indem zuerst mal einen Anfangssprint hingelegt wird. Dies ist mir erstaunlich gut gelungen. Schon nach 200m habe ich meine Position eingenommen und konnte zügig vorwärts ziehen. Das hohe Anfangstempo machte sich aber nach der Wende zirka bei 800m leider bemerkbar. Trotzdem bin ich nach gut 26min relativ frisch aus dem Wasser gestiegen. In der Wechselzone fackelte ich nicht lange und überholte wie immer noch einige Mitkonkurrenten. Natürlich braucht es für einen schnellen Wechsel auch eine gute Vorbereitung. Neopren aus, Helm auf, Brille auf, Startnummernband an, Velo zur Hand und Barfuss im Laufschritt aus der Zone raus, natürlich sind die Schuhen schon an den Pedalen dran damit man nur noch aufspringen muss...
Nach 100m ging es vom Musée Olympique rechts die 10% Rampe rauf...Puuuh nicht schlecht für den Anfang. Die Männer und Frauen der Profikategorien starteten einige Minuten früher als die AK. Da es sich um einen Rundkurs auf der Radstrecke handelte ( 6x vom Hafen rauf zum Bahnhof plus eine Zusatzschlaufe) traf ich nach gerade 100m Fahrt die Frauenspitze welche schon auf der x-ten Runde waren. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch frisch und wollte es wissen was diese Athletinnen so drauf haben, also fuhr ich gerade hinter der Frauenspitze diese Rampe mit über 21 km/h hoch...Mann o Mann, das war ein Kraftakt par exzellence! Nach etwa 4km kam die Abfahrt welche ich mit bis zu 65km/h in einer sehr kurvigen Strasse zur Maladière in Angriff nahm. Unten am See angekommen ging es dann weiter am See entlang zurück nach Ouchy. Das war genau mein Streckenabschnitt – Flach und schnell!! :-) Nach 6.5km war die erste der 7 Runden absolviert. Möglichst viel Schwung in den Berg nehmen war meine Devise! Bei freier Fahrt konnte ich mit über 40 km/h links in den Berg „stechen“ - das war ein geiles Gefühl! Die vielen Zuschauer am Streckenrand jagten uns den Berg hoch – ein unglaubliches Erlebnis... Kurz vor dem 2. Wechsel zur Laufstrecke gilt: Tempo raus, „Beine hoch“, Füsse raus aus den Schuhen (Schuhe bleiben natürlich an den Pedalen dran), Köpfchen ein, jetzt muss man sich wieder konzentrieren, damit man sein Plätzchen wieder findet! Auch in der Wechselzone kann man einige Plätze wieder gut machen, also gilt: Velo platzieren, Helm ab, barfuss in den Schuh, einmal kurz am Schnürsenkel ziehen, dasselbe mit dem anderen Schuh, Cap auf, und volle Kanne los. Naja fast, immerhin sind 10 km zu laufen, ist ja nicht gerade einen Sprint ausser man trägt den Namen Bekele...Die erste Runde von vier lief ich zu schnell los, deutlich unter 4min pro km – eigentlich machbar, nur bei dieser Hitze und viel zu wenige Wasserstellen vom Veranstalter organisiert, machte mir dieses Unterfangen einen Strich durch die Rechnung. Auf der letzten Runde konnte ich trotzdem nochmals beschleunigen und konnte noch eine Plätze gutmachen. Zufrieden und glücklich konnte ich auf den Wettkampf zurückschauen und darf mit dem 47. Rang und dem 24. Rang der Jahres-Wertung (von Rund 500)
sehr zufrieden sein.
Als krönender Abschluss steht noch der Locarno-Triathlon vor der Türe, danach ist die Tri-Saison beendet.
02.09.2009
